Peter Vogel, The Sound of Shadows. Ein Dokumentarfilm von Jean Martin und Conall Gleeson, Komponist: Peter Vogel | Beiträge von: Nye Parry | Booklettextautor: Phil Archer, Thor Magnusson, Jean Martin | Regisseur: Conall Gleeson, Jean Martin | Wergo MV 8055, DVD, 2012


Peter Vogels Werke verschmelzen Kunst und Wissenschaft auf einzigartige Weise. Bei seinen »Klangwänden« handelt es sich um sechs Meter lange Drahtskulpturen, die horizontal an einer Wand auf Augenhöhe angebracht sind. Ausgestattet mit Dutzenden von Sensoren, die auf Klang, Licht oder Bewegung reagieren, werden die »Klangwände« zu Spielobjekten: Der Betrachter selbst erstellt oder improvisiert also durch seine Bewegungen aus einem vorgegebenen Klangmaterial eine Komposition. Erst durch dieses Zusammenspiel von Betrachter und »Klangwand« wird das Werk somit vervollständigt. Peter Vogel beschreibt die Idee seiner »Klangwand« entsprechend als interaktives »Environment«: »Das Environment stellt einen Ort der Aktivität des Zuschauers dar … Der Betrachter-Spielraum besteht in der Aktivierung oder Nicht-Aktivierung des Environments …, in der Geschwindigkeit seiner Bewegungen, seiner Reaktionsfähigkeit, in der Rhythmik seiner Bewegungen – kurz: in seiner individuellen Fähigkeit, Bewegung in der Zeit zu strukturieren und auf musikalische Strukturen zu reagieren.«

Dieser Dokumentarfilm von Jean Martin und Conall Gleeson porträtiert Peter Vogel während einer Ausstellung in Paris sowie in seinem Freiburger Atelier. Hier spricht er über den ästhetischen Ansatz seiner Klangkunst, führt Klangobjekte vor und erklärt seine Schaltkreise. Zusätzlich geben David Toop (Kurator und Autor, London), Matthias Osterwold (Künstlerischer Leiter MaerzMusik, Berlin) und Helga de la Motte (Musikwissenschaftlerin) Statements über Vogels Kunst ab.



Inhalt

Peter Vogel: The Sound of Shadows. Dokumentarfilm
Außer dem Video enthält die DVD alle Texte des Booklets sowie einen Beitrag von Nye Parry als pdf-Dateien.
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