Alvin Lucier, Viola Rusche, Hauke Harder, No Ideas but in Things, Komponist: Alvin Lucier; Interpreten: Martin Zawadzki, camera; Hauke Harder, sound; Viola Rusche, editor, DVD Wergo MV 8095

»Don’t ask me what I mean, ask me what I’ve made.« [»Frage mich nicht, was ich meine, frage mich, was ich mache.«] (Alvin Lucier)
Der Amerikaner Alvin Lucier ist einer der profiliertesten Komponisten der neuen Musik des 20. Jahrhunderts. Als einer der ersten Vertreter live-elektronischer Musik erforschte er in seinen Arbeiten das Wesen und die Wirkung von Klangphänomenen wie Resonanzen, Echos und Interferenzen. Die Grenzen zwischen Installation, Performance, Komposition und Wissenschaft gehen dabei fließend ineinander über.
Dieser Dokumentarfilm von Viola Rusche und Hauke Harder begleitet Lucier bei Konzertreisen nach Den Haag und Zug (Schweiz). Beginnend von Aufführungen der frühen live-elektronischen Werke der sechziger und siebziger Jahre bis zur Uraufführung des Ensemblestücks »Panorama 2« (2011) beleuchtet und kommentiert der Komponist sein Werk und gibt Einblicke in die Anfänge seiner Pionierarbeit: seine Zeit als Gründungsmitglied des Komponistenkollektivs »Sonic Arts Union« (1966–76), seine Beziehung zu John Cage und David Tudor sowie seine Tätigkeit an der Wesleyan University in Middletown, Connecticut, an der er seit 1970 lehrt. Eines der bedeutendsten Werke Luciers, »I Am Sitting in a Room« (1970),  bildet das zentrale Strukturelement des Films.

Inhalt:
Bonus Material:
Alvin Lucier über »I Am Sitting in a Room«
weiterführende Kommentare von Alvin Lucier
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