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Luigi Nono, Caminantes... Ayacucho,Interpreten: Irvine Arditti, Graeme Jennings, WDR Sinfonieorchester Köln, Emilio Pomárico, Roberto Fabbriciani, WDR Rundfunkchor Köln, Solistenchor Freiburg, Susanne Ott, Experimentalstudio für akustische Kunst e.V.,Recording Date: May 2004, Recording Venue: Kölner Philharmonie, Release: June 2007, 2 CD, Label KAIROS 

»No hy caminos, hay que caminar.« Diese Worte sind der Inhalt einer Inschrift, die Luigi Nono Mitte der achtziger Jahre an der Wand eines Klosters in Toledo las. Sie müssen ihn am tiefsten getroffen haben, da er sie in den letzten drei Jahren seines Lebens zum Titel eines Tryptichons von drei Werken gemacht hat. In »Hay que caminar« hat er sicherlich sein eigenes lebenslanges Prinzip der fortwährenden schöpferischen Unruhe erkannt, des ständigen Unterwegsseins, das ihn von Anfang an leitete. Für eine lange Zeit war dies vielleicht unbewusst, aber während der mehrjährigen Arbeit an »Prometeo« nahm es bewusste Gestalt an, als eine weglose Route dargestellt wurde, die alles lenkt. Eine Beobachtung von 1981 ist charakteristisch für dieses Bewusstsein. Für ihn ging es in erster Linie um den Versuch, „etwas zu finden, aber nicht etwas Sicheres“. Das Kernstück der oben erwähnten Trilogie ist No hay caminos, hay que caminar… Andrej Tarkowskij. Nono widmete das Stück dem aus seinem Land verbotenen russischen Regisseur Andrej Tarkowskij, vielleicht im Hinblick auf den Film »Nostalghia«, der die Suche nach »etwas, das vielleicht nicht existiert« zum Thema hatte ... (Josef Häusler)

CD 1
1 No hay caminos, hay que caminar... Andrej Tarkowskij 24:21
2 »Hay que caminar« sognando 26:37

CD 2
1 Caminantes...Ayacucho 34:33

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